Zeiterfassung in der Fertigung Automatisierung

Firma:

Allgaier

Lösung:

mHub

Die Herausforderung

 

Als Zulieferer der Automobilindustrie und Spezialist im Maschinen- und Apparatebau steht für Allgaier ein Aspekt stets im Fokus: effiziente Prozesse und das Zusammenspiel von Mensch und Maschine.
 

In der Vergangenheit wurden insbesondere im Fertigungsbereich Tätigkeitsnachweise und Material- sowie Arbeitsgangbuchungen manuell in Tageskarten eingetragen. Dieser Arbeitsschritt wurde durch den Maschinenbediener realisiert, der die gesammelten Karten
in das Werkstattbüro gab. Dort erfolgte durch mehrere Mitarbeiter die Übertragung dieser Papierdaten in die vorhandenen IT-Systeme.
In der Folge war dieser Prozess zeit-, kostenund personalintensiv. Um diese Abläufe effizienter zu gestalten, begab sich Allgaier auf die Suche nach einer geeigneten Lösung. Nach gezielter Recherche entschied sich Allgaier für nuveon mHub. Das auf einer flexiblen Wiki-Technologie basierende Manufacturing Execution System (MES) adressiert aufgrund seines modularen Aufbaus eine breite Palette an Anforderungen moderner Fertigungsunternehmen. Eine grundlegende Funktionalität ist dabei auch die Zeiterfassung.

Die Lösung

 

Der flexible, web-basierte Lösungsansatz von nuveon mHub beschleunigte die Einführung der Lösung, welche nach 3 Monaten in den
Produktivbetrieb ging.

 

„Die kompetente Beratung während des Projektes in Kombination mit den sehr guten Reaktionszeiten im Support-Fall waren für uns zwei herausragende Punkte, welche die Umsetzung sehr vereinfacht haben“, erklärt Thomas Wendland, verantwortlich für Administration CAD/CAM im Bereich Automotive bei Allgaier.
 

Zuvor papiergetriebene Abläufe sind einem transparenten Prozess gewichen, der beispielsweise die Erfassung von Zeitstrecken an den Fräsmaschinen vereinfacht: Über ein Terminal mit Web-Interface können am Arbeitsplatz jetzt Zeit- und Materialbuchungen direkt elektronisch erfasst werden. Auf eine lokale Installation konnte dabei verzichtet werden. 

Im Ergebnis ist das Fehlerpotential durch undeutlich oder falsch ausgefüllte Tages- oder Maschinenkarten umfassend minimiert worden. Ebenso war eine Reduzierung von Personalressourcen möglich, die bisher die manuelle Übertragung von Daten in die IT-Systeme realisiert hatten.
 

„Der gestiegene Automatisierungsgrad in unseren Prozessen ist ein echter Produktivitätsgewinn für alle Beteiligten. Einen wesentlichen Beitrag dazu hat die intuitive und leicht verständliche Benutzeroberfläche von nuveon mHub geleistet, mit der wir auf langwierige Schulungen der Mitarbeiter an den Maschinen ganz verzichten konnten“, so Wendland weiter.
 

Die einmal erfassten Daten stehen nun allen Beteiligten zur sofortigen Weiterverarbeitung zur Verfügung – ein Punkt, der insbesondere
im Zusammenspiel mit dem ERP-System Infor ein wichtiger Aspekt ist.

Infor wurde über die standardisierte nuveonSchnittstelle in den Gesamtprozess eingebunden. So lassen sich jetzt in kürzerer Zeit vordefinierte Auswertungen generieren. Dies unterstützt unter anderem die Kalkulation von Herstellkosten in Echtzeit oder ermöglicht Aussagen über Störzeiten. Entsprechende Reports waren bereits Grundlage für Investitionen im Fertigungsbereich, um beispielsweise Rüstzeiten weiter zu verbessern.

 

Fazit

 

„Dank nuveon mHub sind wir jetzt in der Lage einen durchgängigen, papierlosen Prozess - beginnend bei der Konstruktion, über die Fertigung bis hin zum Controlling - aufzusetzen. Dabei ist jederzeit gewährleistet, dass wir mit den aktuellsten Daten arbeiten - ein wichtiger Aspekt bei anspruchsvollen Projekten und einer termin- und kundengerechten Fertigung“, resümiert Wolfgang Weber, Leiter Organisation und Anwendungsprogrammierung bei Allgaier. 

Zukünftig plant das Unternehmen einen weiteren Ausbau des Einsatzes von nuveon mHub. Angedacht ist eine Einführung in der Komponentenfertigung und im Presswerk. Die bereits gewonnenen Erfahrungen und erzielten Vorteile sollen dort als Basis für die kontinuierliche Optimierung von Fertigungsprozessen dienen. Insbesondere in der Mengenerfassung von Serienteilen verspricht sich Allgaier die Erschließung zusätzlicher Nutzenpotentiale.

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