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Automotive

Allgaier Group

Autonome Instandhaltung wird digital

TESTIMONIAL

„Mit der nun vorhanden Lösung der Firma nuveon, werden die Mitarbeiter in der Fertigung, in Form von Bildern und Anweisungen, digital unterstützt. Die Einfachheit für die Werker wurde hierbei in den Vordergrund gestellt.“

Berat Özdemir, Teamleiter Fertigung Car Body am Standort Mühlhausen

WIE ES BEGANN

Die Herausforderung

Bis dato wurde die Autonome Instandhaltung (AIH) bei der Allgaier Gruppe mittels papiergebundener Checklisten durchgeführt und dokumentiert. Erkannte Mängel wurden über sogenannte Mängelkarten kommuniziert und abgearbeitet. Die Archivierung der Ergebnisse fand in formloser Papiersammlungen statt.

Eine autonome Instandhaltung, auch als Betreiberinstandhaltung bezeichnet, umfasst die regelmäßige & systematische Reinigung der Betriebsmittel durch das Produktionspersonal, um die Funktionsfähigkeit und Lebensdauer der Anlagen dauerhaft sicherzustellen.

Wie Herr Özdemir, Teamleiter Fertigung Car Body, sagte: „Früher fanden die Instandhaltungs- und Reinigungstätigkeiten in Form von ausgedruckten Listen in eher unregelmäßigen Abständen, sowie ohne jegliche Archivierung statt.“

TEAMARBEIT

Die Lösung

Durch die Verwendung von nuveons Maintenance Modul wird die AIH nun vollständig digital, sowie intelligent unterstützend durchgeführt.


Die Mitarbeiter, welche die reinigenden und prüfenden Tätigkeiten während dem Anlagen Shutdown durchführen, werden über ein Tablet zu den jeweiligen Wartungspunkten navigiert. Dort angekommen, müssen die hinterlegten Sicherheits- und Reinigungsanweisungen gelesen und bestätigt werden. Weiter sind zu jedem Reinigungspunkt entsprechende Bilder hinterlegt, die dem Mitarbeiter visualisieren, wie die jeweiligen Anlagenkomponenten korrekterweise auszusehen haben. Ein bildlicher Soll-Ist Abgleich kann damit direkt in der Anlage  durchgeführt werden!


Im Falle eines Mangels wird der Wartungspunkt als „mangelhaft“ gekennzeichnet, über ein Textfeld detailliert beschrieben. Bei Bedarf kann ein Foto oder Video über das Kameramodul des Tablets in die Anwendung bzw. Wartungspunkt geladen werden. Gibt es keine Auffälligkeiten, wird der Wartungspunkt mit „ohne Mangel“ abgeschlossen. 


In der sogenannten „Wartungsplan“- Ansicht, wird die jeweilige Anlage mit all ihren definierten Wartungspunkten angezeigt. Die bereits abgearbeiteten Checkpunkte werden farblich gekennzeichnet und weiter über eine rot/grün Logik für n.i.O. und i.O. dargestellt. Dies ermöglicht einen Reinigungslauf mit zwei oder mehreren Tablets. Zeitgleich erhalten Instandhaltung oder Teamleiter einen visuellen Einblick in die laufende Wartung über jedes beliebige Endgerät via Browser.

Ist der Wartungslauf vollständig abgearbeitet oder musste dieser wieder abgebrochen werden, erfolgt eine automatisierte E-Mail- Benachrichtigung an einen definierten Verteilerkreis, mit dem Hinweis, dass an der Anlage ein Wartungslauf abgeschlossen wurde. Über einen Link werden die Empfänger direkt in die Auswertung geleitet, wo sämtliche Details, (z.B. Mängelliste, Dauer etc.) eingesehen werden können.

Hat das Produktionspersonal den Wartungslauf beendet, erfolgt die Abarbeitung der Mängel durch die Mitarbeiter der Instandhaltung. Auch sie führen ihre Arbeiten vollständig digital mit Tablets durch. Gesprochen wird hier von sogenannten „Instandhaltungsfällen“, die auf die Status „geschlossen“, „in Bearbeitung“ oder „blockiert“ gesetzt werden können. Ebenso steht eine Email Option zu Verfügung, mit der der Instandhalter den jeweiligen Instandhaltungsfall an einen beliebigen Emailempfänger senden und kommentieren kann (z.B. um ein notwendiges Ersatzteil zu bestellen).

Durch diese neue Daten, können künftig u.a. unterschiedliche Trends der Anlagenverschleißteile ausgewertet werden, welche beispielsweise auf einen Mangel hinsichtlich der Anlagenkonzeption hindeuten können.

 

Nach der erfolgreichen Implementierung an einer Roboter-Komponentenanlage und Vorstellung bei der Geschäftsführung, ist nun der Rollout auf alle weiteren Anlagen in den Bereichen Komponentenfertigung, sowie Presswerk in Planung.

AUSWIRKUNG

Benefits

Die Protokollierung von Wartungsarbeiten ist jetzt deutlich effizienter. Erkannte Probleme können einfach kommuniziert und somit zeitnah behoben werden. Was zusätzlich zur Effizienz beiträgt, ist eine zuverlässigere Erkennen von defekter Betriebsmitteln durch bildlichen Abgleich eines „i.O.-Betriebsmittels“.

Ein Vorteil der nuveon mHub-Plattform ist die direkte und zeitnahe elektronische Weiterleitung von Reparaturmaßnahmen in das Instandhaltungstool, das bei der Genauigkeit der erforderlichen Reparaturen hilft. Die vollständig elektronische Dokumentation und Archivierung der Reinigungs- und Reparaturmaßnahmen (u. a.  elementar für IATF-Audits) erleichtert die Suche nach vergangenen Wartungsarbeiten, die helfen können, kluge Entscheidungen über zukünftige Wartungsarbeiten zu treffen.

Deep Learning des Systems kann durch Auswertungen von Trends möglich sein (z. B. Verstärkter Verschleiß div.  Anlagenkomponenten können auf einen Mangel in der Anlagenkonzeption hindeuten).

Herr Özdemir bestätigt die Wirksamkeit des mHub-Wartungsmoduls in ihrem Produktionsprozess: „Auffälligkeiten oder Mängel, werden digital an die Instandhalter weitergeleitet und können so noch vor einer drohenden Anlagenstörung behoben werden.“

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